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Woher kommt die Redewendung "Es faustdick hinter den Ohren haben"?

Im Mittelalter glaubten die Leute, dass Dämonen welche für die List, den Schalk und die Durchtriebenheit zuständig waren hinter den Ohren der betreffenden Personen saßen und diesen die Gemeinheiten zuflüsterten. Wer also überaus durchtrieben und hinterlistig war hatte es dann eben "faustdick hinter der Ohren".

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Wer erfand die Margarine?

Die Erfindung der Margarine geht auf Napoleon III. (1808-1873) zurück. Der sorgte sich um die Gesundheit der wachsenden Bevölkerung. Butter war gesund, aber für die meisten unerschwinglich. 1867 beauf...

Aus welchem Material bestehen Banknoten?

Als 1661 in Schweden die ersten Banknoten Europas in Umlauf gebracht wurden, konnten die Chinesen bereits auf eine rund tausendjährige Geschichte des von ihnen erfundenen Papiergeldes zurückblicken. ...

Gibt es im Herbst mehr Spinnen als sonst?

Häufig hört oder liest man den Spruch "Herbst ist Spinnenzeit". Tatsächlich sieht man in dieser Jahreszeit plötzlich häufiger Spinnennetze als sonst. Doch im Herbst gibt es nicht mehr Spinnen als im S...

Woher kommt die Redewendung "Jemand dingfest machen"

Dieser Begriff, welcher heute mit jemand verhaften gleichgesetzt wird, stammt aus dem germanischen Sprachgebrauch. Er bedeutete einen Angeklagten vor das "thing" (Gericht der germanischen Stämme) zu f...

Woher kommt die Redewendung "Keine Umstände machen"

Im Mittelalter war es üblich bei Versprechungen und Gelöbnissen (Eheversprechen, Treueeide) um die Vertagspartner einen Kreis zu bilden, innerhalb welchem sie ihre Versprechungen leisteten. Mit andere...

Woher kommt die Redensart "Auf dem hohen Ross sitzen"?

Die Antwort ist banal: Im Mittelalter konnte es sich nur der Adel- und Fürstenstand leisten als Ritter in den Krieg zu ziehen. Die Bauern und das Gesinde bildeten das Fußvolk. Wer also zu Pferd, hoch...

Wann ist etwas "keinen Heller wert"?

Ein Heller war die im 12. Jahrhundert geprägte Münze der Reichsmünzstätte Schwäbisch Hall. Sie entsprach einem Pfennig, war aus dünnem Silberblech und somit nicht viel wert. Also ist es das Gleiche, a...

Warum tun wir manchen Leuten "die Leviten lesen"?

Manche Wörter benutzt man einfach so ohne sich jemals darüber Gedanken zu machen, was es überhaupt sein soll. So bei dem Wort "Leviten". Was soll denn das sein? Das Buch Leviticus aus dem Alten Testa...

Woher kommt die Redewendung "Es faustdick hinter den Ohren haben"?

Im Mittelalter glaubten die Leute, dass Dämonen welche für die List, den Schalk und die Durchtriebenheit zuständig waren hinter den Ohren der betreffenden Personen saßen und diesen die Gemeinheiten zu...

Was ist denn eigentlich "Schmiergeld"?

Witzig, dass es wirklich was mit "schmieren" zu tun hat: Postkutscher verlangten früher zum eigentlichen Fuhrlohn ein "Schmiergeld" um ihre Kutsche warten zu können, also um die Achsen mit Öl zu schm...

Woher kommt die Redewendung "einen springen lassen"?

Dieser Ausdruck stamm aus Zeiten in denen Münzen in Kartuschen aufbewahrt wurden. Der darin enthaltene Münzstapel wurde durch eine Feder nach oben gedrückt. Ein kurzer Fingerschnipp reichte und schon ...

Woher kommt die Redewendung "in der Kreide stehen"?

Auch heute können viele Stammgäste in Kneipen noch anschreiben lassen und Ende des Monats bezahlen. Früher schrieben die Wirte die fälligen Rechnungen mit Kreide auf Tafeln und wer beim Wirt Schulden ...

Ist der Kürbis Obst oder Gemüse?

Unter dem Begriff Obst versteht man die "essbaren Früchte von mehrjährigen, meist in Kultur genommenen Gewächsen". Der Begriff "Obst" entstammt dem althochdeutschen "ob-az" und beschreibt eine über da...

Woher kommt die Redewendung "Auf den Zahn fühlen"?

Zuerst mal denkt man ja an den Zahnarzt, aber damit hat es nichts zu tun. In der "guten alten Zeit" konnten Viehhändler anhand des Zustandes der Zähne im Maul eines Pferdes erkennen, wie alt das Tier ...

Warum ist man "auf dem Holzweg"?

Wurden im Wald Bäume geschlagen, so ebneten die Waldbesitzer vom Schlagort bis zum nächsten begehbaren Waldweg einen schmalen Pfad, auf welchem die Bäume zum Abtransport meist von Pferden gezogen wurd...

Warum tun wir "Spießruten laufen"?

Hierbei handelt es sich um eine Strafe, welche der "Alte Fritz" (König Friedrich II. von Preußen) bei seinen Regimentern einführte. Wurde ein Soldat bei einer Untat ertappt, so musste er mit nackten R...

Woher kommt die Redewendung "von der Pike auf erlernen"?

Die Pike war im Mittelalter eine etwa 4 Meter große Lanze, welche im Krieg von den Pikenieren getragen wurde. Diese Pikeniere bildeten die unterste Schicht der Landsknechte und hatten die gefährlichst...

Woher kommt die Redewendung "ein blaues Wunder erleben"?

Um ein blaues Tuch herzustellen, verwendeten im Mittelalter die Färber die zerriebenen Blätter der Waidpflanze und vermischten diese mit Urin. Dieser Brei gärte dann einige Tage und dann tauchte man d...

Woher kommt die Redewendung "das Heft in die Hand nehmen"?

Wer das Heft in die Hand nimmt, zeigt "wo es lang geht". Nur hat hier das Heft nichts mit dem bekannten Schreibutensil zu tun. In diesem Fall geht es um das althochdeutsche Wort "hefte" welches gleich...

Woher kommt die Redewendung "jemandem einen Denkzettel verpassen"?

Schüler und Lehrlinge, welche eine Aufgabe oder einen Auftrag nicht zur Zufriedenheit des Lehrers oder des Meisters erfüllten, erhielten im Mittelalter einen Zettel um den Hals gelegt, auf dem ihre Fe...

Warum tun wir "Fersengeld geben"?

Im Mittelalter mussten Frauen, wenn sie sich scheiden lassen wollten, dem Mann einen Obulus von 3 Schillingen geben, erst dann durften sie das gemeinsame Haus verlassen und man sah sie beim Gehen nur ...

Woher kommt die Redewendung "die Flinte ins Korn werfen"?

Nach der Flucht waren die Waffen, die man mit sich trug hinderlich und man versuchte sie so schnell wie möglich los zu werden. Dies konnte man am besten, wenn man sie in das nächste Kormfeld warf, wo ...

Woher kommt die Redewendung "armer Tropf"?

Früher gab es Häuser, deren Grundstücksgrenzen an der Trauf- oder Tropfrinne (heute Regenrinne) endeten, also ohne Garten oder Vorweg. Diese Häuser wurden meist von armen Leuten bewohnt, welche sich k...

Woher kommt die Redewendung "einen Klotz am Bein haben"?

Unruhige Tiere wurden früher daran gehindert wegzulaufen, indem man ihnen einen Holzklotz an das Bein band. Hatte jemand also einen Klotz am Bein, so hinderte das ihn an seiner Bewegungsfreiheit. In d...

Woher kommt die Redewendung "Kohldampf haben"?

Das hat nichts mit dem bekannten Gemüse zu tun. Der Ausspruch setzt sich aus zwei Wörtern aus der Ganovensprache zusammen und zwar aus "Koll" und "Dampf". Beide Worte stehen dort als Synonym für Hunge...

Woher kommt die Redewendung "Lehrgeld zahlen"?

Dieser Ausdruck hat seine Herkunft aus dem Handwerk. Früher war es nicht üblich, die Lehrlinge zu entlohnen. Im Gegenteil, die Eltern mußten dem Lehrherrn für die Ausbildung ihres hoffnungsvollen Spro...

Woher kommt die Redewendung "etwas aufs Tapet bringen"?

Das Wort "tapet" kommt aus dem Französischen und bezeichnet den Stoffüberzug eines Konferenztisches. Bringt also jemand etwas aufs Tapet, so heißt das, daß darüber am Tisch diskutiert und die Angelege...

Woher kommt die Redewendung "am Schlafittchen packen"?

Das Wort "Schlafittchen" ist eine Verbalhornung des Wortes Schlagfittichen, den Schwungfedern eines Vogels. Wenn man also jemand am Schlafittchen packt, so hindert man ihn daran auszureißen, so wie ma...

Woher kommt denn der Name "Bankert" für ein uneheliches Kind?

Das kommt daher, daß früher die Mägde nicht in eigenen Kammern oder Betten, sondern auf der Ofenbank schlafen mußten. Auf diesen Bänken vom Dienstherrn gezeugte nichteheliche Kinder wurden somit als "...

Woher kommt die Redewendung "den Löffel abgeben"?

In früheren Zeiten erhielten neu eingestellte Dienstboten, vor allem auf dem Land von ihrem Dienstherren bei Arbeitsantritt einen Holzlöffel, der zur täglichen Nahrungsaufnahme aus einer großen Pfanne...

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